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	<title>Language Teaching</title>
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	<description>Mein Leben als (Fremdsprachen)-Lehrer</description>
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		<title>Differenzierung und Binnendifferenzierung</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 07:51:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Unterrichtsplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Differenzierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Problem, das sich mir immer wieder im Unterricht stellt, ist die Frage der Differenzierung und Binnendifferenzierung. Ich habe in einer Klassenstufe der Oberstufe (11. Kl.) zwei nach Leistung differenzierte Gruppen, ohne dass ich bisher auf die Einteilung Einfluss nehmen &#8230; <a href="http://schulz-tauberschmidt.de/differenzierung-und-binnendifferenzierung/2011/11/18/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Problem, das sich mir immer wieder im Unterricht stellt, ist die Frage der Differenzierung und Binnendifferenzierung. Ich habe in einer Klassenstufe der Oberstufe (11. Kl.) zwei nach Leistung differenzierte Gruppen, ohne dass ich bisher auf die Einteilung Einfluss nehmen konnte (da ich die Klasse so übernommen habe). Ein Grundproblem bei der Aufteilung liegt bisher darin, dass die Differenzierung für beide Fremdsprachen (Englisch und Französisch) vorgenommen wird, aber manche Schüler in nur einer Sprache zu den Langsameren gehören und daher in die langsamere Gruppe kamen, sie aber in der anderen Sprache eher gut sind. Dadurch ist bereits in jeder Gruppe ein deutlicher Leistungsunterschied vorhanden. </p>
<p><span id="more-74"></span></p>
<p>Darum soll es hier aber weniger gehen.</p>
<p>Ein weiteres Problem liegt darin, dass mir nur fünf Stunden für die zwei Gruppen zur Verfügung stehen, beide aber drei Wochenstunden Englisch bekommen sollen, sodass ich in einer der beiden Stunden beide Gruppen gemeinsam unterrichten muss, mit einem Stoff, der unabhängig von ihrem Tempo in der Einzelgruppe ist.</p>
<p>Der Hauptinhalt (Shakespeares <em>Macbeth</em>), den ich in beiden Gruppen behandle, ist zwar gleich, doch hier will und muss ich differenzieren, denn die eine Gruppe geht voraussichtlich in Richtung Realschulabschluss, die andere in Richtung Abitur.</p>
<p>Bisher habe ich in der einen Gruppe (RSA) sehr in Richtung Dialoge und Rollenspiele gearbeitet: Die Schüler haben zu einer Fragestellung, die in der jeweiligen Szene auftaucht, einen Dialog oder ein Rollenspiel geschrieben und dies später im Klassenraum im Spiel präsentiert, während die anderen sich Notizen machen sollten, um anschließend kriteriengestützt Feedback geben zu können. Als Material war in dieser Gruppe nur mit einer Macbeth-Version in modernem Englisch zu arbeiten. Gegen Shakespeare-Englisch war der Widerstand zu hoch, ich hab&#8217;s probiert.</p>
<p>In der anderen Gruppe habe ich dagegen stärker am Text gearbeitet und Fragestellungen mehr in Form des geführten Unterrichtsgesprächs erörtert und hier auch abstraktere Betrachtungen mit ihnen angestellt. Hier verwende ich hauptsächlich Shakespeare-Englisch, habe den Schülern aber das Angebot gemacht, eine Version in modernem Englisch zu Hilfe zu nehmen.</p>
<p>Ich freue mich über Kommentare, welche weiteren Methoden sich für die jeweiligen Gruppen wohl noch eignen würden.</p>
<p>In der Stunde mit beiden Gruppen gemeinsam habe ich mich für eine Fortführung von Diskussionsthemen entschieden und mache mit ihnen Diskussionen zu kontroversen Themen &#8211; vom Zeitungskommentar bis zur Podiumsdiskussion. Dabei gehe ich jetzt dazu über, die Themen von den Schülern aus einer Auswahl bestimmen zu lassen.</p>
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		<title>Erste Woche</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 15:56:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<div>Zwischenzeitlich habe ich die erste Woche meines neuen Berufslebens hinter mir. Mit einem provisorischen Stundenplan, der nur für die erste Woche erstellt wurde, einer Anfangskonferenz in der Woche vor Beginn, in der vor allem einiges zum Ablauf der ersten Woche geklärt wurde, einer langen Konferenz am vergangenen Donnerstag, drei(!) Anfangsfeiern am Montag, meinem vollen Stundenumfang (derzeit 16 Stunden, also eine 75-%-Stelle), sowie vielen netten Kollegen und Schülern. So vollgestopft wie der Satz fühlte sich auch die Woche an.</div>
<div>Als sehr schön sehe ich die <span id="more-63"></span>Anfangsfeiern (es gibt drei, weil die Schule keinen ausreichend großen Saal für alle Schüler und Lehrer hat). Auf diesen Feiern gibt jeder Klassenlehrer (der Klassen 2-8) sowie je einer der Klassenbetreuer (der Klassen 9-13) in Form einer Geschichte oder eines persönlichen Erlebnisses den Schülern etwas mit, das sie im Laufe des Schuljahres beschäftigen oder für sie möglicherweise eine Rolle spielen wird. Ein nettes Ritual, das alle wieder etwas auf den Unterricht einstimmt und auch Gemeinsamkeit stiftet. Die fast dreistündige Donnerstagskonferenz (an Waldorfschulen sind die Konferenzen meist donnerstags) zeigte dann auch gleich mit ihrem seminaristischen Teil sowie den üblichen, dort am Schuljahrsanfang zu klärenden Dingen wie Stundenplanverabschiedung, organisatorischen Aufgaben bei der Einschulung, etc., wie zeitraubend Konferenzen sein können.Zum seminaristischen Teil will ich zumindest für diejenigen einiges erklären, die keine Waldorfschulen kennen. Die Konferenzen sind an allen Waldorfschulen ähnlich, und einige Merkmale scheinen mir bei allen zu existieren: Es gibt meist zumindest eine pädagogische und eine technische Konferenz. In letzterer werden eben vorwiegend &#8220;technische&#8221; Abläufe geklärt, also eher Organisatorisches, Dinge, die mit dem Schulbau, Versorgung etc. zu tun haben. Die pädagogische Konferenz beschäftigt sich eher mit den Schülern oder dem Unterrichten selbst und hat neben Teilen, in denen man sich mit Zeugnissen etc. beschäftigt, auch meist einen seminaristischen Teil, in dem man sich allgemein über (waldorf-) pädagogische Fragen Gedanken macht. Da ich keine Konferenzen von Staatsschulen kenne, weiß ich nicht, ob dies dort überhaupt eine Rolle spielt. Interessant können diese seminaristischen Teile durchaus sein, soweit ich das bisher beurteilen kann. So ging es in diesem Falle allgemein um das Thema &#8220;Was brauchen Schüler heute&#8221;, mit Blick auf verschiedenste alte und neue &#8220;Tugenden&#8221; von Fleiß bis Flexibilität.<br />
An die Konferenz schloss sich ein netter &#8220;gemütlicher&#8221; Teil bei Kaffee und von Eltern gestiftetem Kuchen in der Schulküche an, bei dem sich neue und &#8220;alte&#8221; Lehrer kennenlernten. Insgesamt fühle ich mich also gut aufgenommen von den Kollegen.Manches andere, was ich im Laufe der Woche aufseiten der Kollegen wahrgenommen habe, muss ich erst einmal auf mich wirken lassen und sehen, wie ich damit umgehe. Als &#8220;Greenhorn&#8221; muss ich nicht zu allem meinen Senf geben.</p>
</div>
<p>Last, but not least noch ein Wort zu den Schülern, der Hauptsache: Rundherum nette junge Menschen, bei denen ich nach diesen wenigen Stunden bereits den Eindruck habe, dass sich da tolle Persönlichkeiten entwickeln, die mich beispielsweise zu Recht auf meine Fehler hinweisen oder mit Mut zu Defiziten stehen, für die sie nichts können.</p>
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		<title>Hello World!</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 07:32:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So heißt die Standardbegrüßung aus der Welt der Programmierer, mit der ich lange durch meine frühere PR-Tätigkeit zu tun hatte, und sie drückt eine erste Kontaktaufnahme der Programmierer mit der Außenwelt aus, die ich hier gerne übernehme. Für mich drückt &#8230; <a href="http://schulz-tauberschmidt.de/hello-world/2011/08/08/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So heißt die Standardbegrüßung aus der Welt der Programmierer, mit der ich lange durch meine frühere PR-Tätigkeit zu tun hatte, und sie drückt eine erste Kontaktaufnahme der Programmierer mit der Außenwelt aus, die ich hier gerne übernehme.</p>
<p>Für mich drückt sie aus, dass meine Notizen hier nicht als Monolog gedacht sind, sondern zur Kommunikation und zum Austausch mit anderen (Waldorf-)Lehrern. <span id="more-1"></span>Da zumindest auf direkter Ebene und bei Fortbildungen der gegenseitige Austausch sehr rege ist, hoffe ich, dass ich hier auch mit anderen, die wie ich Fremdsprachen (oder auch etwas anderes) unterrichten, in einen regen Austausch über Unterrichtsinhalte, Methoden oder auch über die (Waldorf-)Pädagogik allgemein komme.</p>
<p>Ob ich nun Anfänger bin (wie im Moment) oder nicht: Vielleicht haben meine Leser ja Verbesserungsvorschläge oder Anregungen. Darüber freue ich mich in jedem Fall. Und wenn ich andere dadurch auf neue Ideen bringe, um so besser.</p>
<p>Manche Blogbeiträge schreibe ich möglicherweise auch, um selbst Zusammenhänge zu verstehen oder festzuhalten. Wenn meine Blogbeiträge auch meinen Lesern nützlich erscheinen, freue ich mich. Jedenfalls wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen und Diskutieren.</p>
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